Drei Fragen: MSVH-Clubfahrer Daniel Bacher will wieder auf Maschine
Beim Grasbahnrennen in Zweibrücken Anfang Juli ereignete sich bei einem Lauf in
der Internationalen Soloklasse eingangs der zweiten Kurve ein fürchterlicher
Sturz, in den der Engländer Andrew Appelton, Manfred Knappe (Traunstein) und
der Clubfahrer der Motorsportvereinigung Herxheim, Daniel Bacher, verwickelt
waren. Wie es Daniel Bacher heute geht, das fragte ihn unser Mitarbeiter
Joachim Rieder.
Herr Bacher, können Sie sich noch an
Ihren dritten Lauf am 5. Juli auf der
Rennwiese in Zweibrücken erinnern?
Bis zum Sturz, ja. Dann kam ich erst 14 Stunden später in der Unfallklinik
Homburg wieder zu mir. Erst Tage später wurde mir die Diagnose,
Schädel-/Hirntrauma, acht Rippenbrüche, Milzriss, Lunge verschoben und den
rechten Oberarm gebrochen, bewusst.
Fünf Monate danach: Wie ist Ihre
körperliche und seelische Verfassung?
Was meine körperliche Fitness angeht, bin ich sehr zufrieden. Ich war vier
Wochen in der Reha. Da bei der Oberarmoperation Nervenstränge verletzt wurden, wollte man mich erneut
operieren. Nach einem Besuch bei einem Neurologen in Würzburg, der mir von
einem Rennfahrerkollegen empfohlen wurde, konnte eine OP dank intensiver
Krankengymnastik umgangen werden. Dank der Unterstützung durch meine Familie
und meinen Arbeitgeber habe ich die letzten Monate gut überstanden.
Wird es den Rennfahrer Daniel Bacher
noch geben?
Beim Saisoneröffnungstraining im Frühjahr werde ich es im Waldstadion
probieren. Wenn ich alleine fahre, sehe ich keine Probleme, interessant wird
es, wenn ich im Pulk in die Kurve gehe.
Rheinpfalz
3. Dezember 2009
