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Langbahn-WM teueres Vergnügen


HERXHEIM. Ein teueres Vergnügen war der Lauf zur Langbahn-Weltmeisterschaft Ende August für die Motorsportvereinigung Herxheim (MSVH), wie Vorsitzender Edelbert Müller bei der Jahreshauptversammlung berichtete. Schließlich war ein fünfstelliger Minusbetrag zu beklagen.


„Mit drei Rennveranstaltungen können wir wieder auf ein arbeitsreiches und schlussendlich auf ein erfolgreiches Jahr in der nunmehr 80-jährigen Vereinsgeschichte blicken. Auch wenn nicht alle unsere Vorstellungen erfüllt wurden", sagte Müller. Der Speedway-Ländervergleichskampf zwischen Deutschland und Tschechien im April sei bestens bei den Zuschauern angekommen. Dies könnte eine Trendwende für Speedway-Veranstaltungen im Waldstadion bedeuten.


Als Kassenmagnet erwies sich das traditionelle Himmelfahrtsrennen. Es gab so viele Zuschauer und Einnahmen wie schon lange nicht mehr, sagte der MSVH-Chef, „obwohl wir Kinder bis zwölf Jahren freien Eintritt gewährten". Nach acht Jahren Pause stieg die MSVH wieder ins WM-Geschehen ein. Bestnoten gab es für die Organisation. Doch die Zuschauerresonanz war „mehr als dürftig". Deswegen der Fehlbetrag. Ein großer Kostenblock waren die Genehmigungsgebühren an die Verbände von 11.000 Euro", monierte Müller das Verbandsgebaren. Deswegen habe sich die Vorstandschaft entschlossen, unter diesen Voraussetzungen vorerst auf eine WM zu verzichten. Nachdem in den vergangenen Jahren die Holzbande rundum erneuert wurde, soll an den Stehrängen gearbeitet werden. Beim Sommernachtsfest am Vorabend des Vatertagsrennens wurde das Müllaufkommen deutlich reduziert.


Rennleiter Joachim Ohmer nannte als feste Termine für das kommende Jahr den 13. Mai mit Himmelfahrtsrennen, den 4. Juli mit Speedway-EM-Halbfinale) und 9./10. Oktober mit Finale zur Deutschen Speedwaymeisterschaft der U21.


Bei den Neuwahlen wurde satzungsgemäß nur die Hälfte des Vorstandes für zwei Jahre gewählt. Das Ergebnis: stellvertretender Vorsitzender Michael Lechner, Werbeleiter Andreas Obermeier, Sportleiter Klaus Dudenhöffer, Platzreferent Robert Lechner, Bahnreferent Theo Rieger, Kassenprüfer Edmund Gilb und Walter Lanzet. (jre)

 

 


Quelle:
Verlag: DIE RHEINPFALZ
Publikation: Pfälzer Tageblatt - Ausgabe Weinstraße
Ausgabe: Nr.287
Datum: Donnerstag, den 10. Dezember 2009

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